Beratungsangebote für Mitglieder

In unserem Bereich kennen wir uns aus. Gerne lassen wir auch andere von unserer Erfahrung und unserem Fachwissen profitieren. Dafür haben wir ein umfangreiches Beratungsangebot zusammengestellt.

Informieren Sie sich hier über unser Angebot und die Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner für spezifische Fragen.

Bitte wenden Sie sich an Tanja Wachter:  

Informationen

Ab August 2026 startet Bremen einen echten Praxistest zur digitalen Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte. Nach Angaben des Senators für Kinder und Bildung sollen an neun Schulen in Bremen und Bremerhaven künftig nicht nur Unterrichtsstunden dokumentiert werden, sondern auch bislang weniger sichtbare Tätigkeiten wie Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Kommunikation, individuelle Förderung, Integration, Pausenaufsichten und weitere schulische Aufgaben.

Damit rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele Kolleginnen und Kollegen seit Jahren beschäftigt: Lehrkräftearbeit endet nicht mit dem Klingeln. Auch an beruflichen Schulen gehören neben dem Unterricht zahlreiche weitere Aufgaben zum Alltag – Prüfungen, Lernfeldarbeit, Bildungsgangarbeit, Abstimmungen mit Betrieben, Beratung, Dokumentation, Schulentwicklung und die Begleitung sehr unterschiedlicher Lernbiografien.

Aus Sicht des VLB Bremen-Bremerhaven kann eine Arbeitszeiterfassung ein sinnvoller Schritt sein, wenn sie die tatsächliche Belastung sichtbar macht und zu realistischen Konsequenzen führt. Entscheidend ist, dass die Erfassung praxistauglich bleibt, nicht zu zusätzlicher Bürokratie führt und die besonderen Bedingungen der beruflichen Schulen angemessen berücksichtigt.

Wichtig wird außerdem sein, wie die gewonnenen Daten ausgewertet und genutzt werden. Eine reine Dokumentation von Arbeitszeit reicht nicht aus. Wenn deutlich wird, dass Aufgabenfülle und verfügbare Arbeitszeit dauerhaft auseinanderfallen, müssen daraus konkrete Maßnahmen zur Entlastung, zur besseren Arbeitsorganisation und zur Stärkung der Schulen folgen.

Der VLB Bremen-Bremerhaven wird den Praxistest aufmerksam verfolgen. Rückmeldungen aus den Kollegien sind dabei besonders wertvoll: Wo entstehen Belastungsspitzen? Welche Tätigkeiten bleiben bislang unsichtbar? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Arbeitszeiterfassung nicht als Kontrolle, sondern als Beitrag zu mehr Transparenz und Gesundheitsschutz wirkt?


Weitere Informationen zum Bremer Pilotprojekt stellt der Senator für Kinder und Bildung bereit.

https://www.bildung.bremen.de/arbeitszeiterfassung-an-schulen-bremer-pilotprojekt-zeigt-belastungen-im-schulalltag-auf-507808

Am Freitag, 13. März 2026, machte sich eine kleine Gruppe des VLB Bremen-Bremerhaven früh morgens auf den Weg zur didacta nach Köln. Nach einem frühen Start um 6 Uhr und rund fünf Stunden Fahrt wartete Europas größte Bildungsmesse mit einem breiten und hochaktuellen Angebot auf.

Im Mittelpunkt des Messebesuchs standen vor allem Themen wie digitale Medien, Künstliche Intelligenz im Unterricht und der Einsatz von iPads in schulischen Lernsettings. Die didacta zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und dynamisch sich Bildungsarbeit derzeit entwickelt. Gleichzeitig wurde schnell deutlich: Wer die Messe an nur einem Tag vollständig erfassen will, braucht einen sehr genauen Plan oder eine Menge Ausdauer.

Neben dem Besuch zahlreicher Messestände und Vorträge nutzte die Gruppe auch die Gelegenheit, dem Bundesverband einen Besuch abzustatten und Grüße aus Bremen und Bremerhaven zu überbringen. Mit Ulrike Lange und Thorsten Witte waren zudem bekannte Gesichter aus dem VLB-Umfeld vor Ort.

Nach einem intensiven Messetag klang der Abend gemeinsam in Köln aus. Vor der Rückreise am Samstag stand außerdem noch ein kurzer Besuch des Kölner Doms auf dem Programm. Anschließend machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg und erreichte Bremerhaven wohlbehalten.

Das Fazit fällt eindeutig aus: Die Reise zur didacta 2026 hat sich gelohnt. Viele neue Eindrücke, wertvolle Gespräche und spannende Impulse machten den Besuch zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht – dann gern mit etwas mehr Zeit im Gepäck.

Ein herzlicher Dank geht an Nadine Behme, Kerstin Brandt, Karen Toborg und Timo Reeves für das schöne und inspirierende Wochenende.

 

Kontakt

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