Aktuelles
VLB Bremen-Bremerhaven auf der didacta 2026 in Köln

Am Freitag, 13. März 2026, machte sich eine kleine Gruppe des VLB Bremen-Bremerhaven früh morgens auf den Weg zur didacta nach Köln. Nach einem frühen Start um 6 Uhr und rund fünf Stunden Fahrt wartete Europas größte Bildungsmesse mit einem breiten und hochaktuellen Angebot auf.
Im Mittelpunkt des Messebesuchs standen vor allem Themen wie digitale Medien, Künstliche Intelligenz im Unterricht und der Einsatz von iPads in schulischen Lernsettings. Die didacta zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und dynamisch sich Bildungsarbeit derzeit entwickelt. Gleichzeitig wurde schnell deutlich: Wer die Messe an nur einem Tag vollständig erfassen will, braucht einen sehr genauen Plan oder eine Menge Ausdauer.
Neben dem Besuch zahlreicher Messestände und Vorträge nutzte die Gruppe auch die Gelegenheit, dem Bundesverband einen Besuch abzustatten und Grüße aus Bremen und Bremerhaven zu überbringen. Mit Ulrike Lange und Thorsten Witte waren zudem bekannte Gesichter aus dem VLB-Umfeld vor Ort.
Nach einem intensiven Messetag klang der Abend gemeinsam in Köln aus. Vor der Rückreise am Samstag stand außerdem noch ein kurzer Besuch des Kölner Doms auf dem Programm. Anschließend machte sich die Gruppe wieder auf den Heimweg und erreichte Bremerhaven wohlbehalten.
Das Fazit fällt eindeutig aus: Die Reise zur didacta 2026 hat sich gelohnt. Viele neue Eindrücke, wertvolle Gespräche und spannende Impulse machten den Besuch zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Eine Wiederholung ist ausdrücklich erwünscht – dann gern mit etwas mehr Zeit im Gepäck.
Ein herzlicher Dank geht an Nadine Behme, Kerstin Brandt, Karen Toborg und Timo Reeves für das schöne und inspirierende Wochenende.

Tarifabschluss TV-L 2026: 5,8 % in drei Stufen – Übertragung auf Beamt:innen jetzt entscheidend
In der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in Potsdam auf einen Abschluss verständigt. Vorgesehen sind Entgeltsteigerungen in drei Schritten über insgesamt 5,8 % bei einer Laufzeit von 27 Monaten: ab 1. April 2026 +2,8 % (mindestens 100 Euro), ab 1. März 2027 +2,0 % und ab 1. Januar 2028 +1,0 %.
Auch für Auszubildende/dual Studierende ist ein Paket vorgesehen (insgesamt +150 Euro gestuft). Zudem sollen Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit angehoben werden.
Für Beamtinnen und Beamte – und damit für viele Kolleginnen und Kollegen im Schuldienst – ist nun entscheidend, ob und wann das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich übertragen wird. Der dbb fordert eine umgehende und flächendeckende Übertragung auf die Beamtenschaft.
Wir bleiben an dem Thema dran und informieren, sobald es zur Übertragung im Land Bremen konkrete Entscheidungen gibt.
Jahresauftakt 2026: Arbeitszeit, Entlastung, Arbeitszeiterfassung – was kommt auf Lehrkräfte in Bremen zu?
Zum Start ins neue Jahr stehen in Bremen (und bundesweit) mehrere Weichenstellungen an, die unseren Berufsalltag spürbar betreffen: die Diskussion um die Arbeitszeit von Beamtinnen und Beamten, der Umgang mit Entlastungsregelungen sowie die geplante Arbeitszeiterfassung an Schulen. Gleichzeitig läuft die TV-L-Tarifrunde, die vor allem für angestellte Kolleginnen und Kollegen relevant ist. Wir fassen die wichtigsten Punkte kompakt zusammen.
1) Arbeitszeit & Entlastung: Was ist in Bremen vorgesehen?
In Bremen wird im Zuge der Haushaltslage eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte diskutiert bzw. per Gesetzgebung vorbereitet (Stichwort „41-Stunden-Woche“). Für Lehrkräfte ist dabei besonders wichtig: Auch wenn das Unterrichtsdeputat als Steuerungsgröße bestehen bleibt, wirkt sich eine höhere Wochenarbeitszeit in der Praxis vor allem auf die außerunterrichtlichen Aufgaben aus (also Korrekturen, Prüfungen, Konferenzen, Elternarbeit, Dokumentation, Projekte, Schulentwicklung usw.)
Zusätzlich sorgt die geplante Abschaffung der Altersermäßigung (Unterrichtsermäßigung für ältere Lehrkräfte) für große Unruhe. Entlastung ist nicht „nice to have“, sondern Teil des Gesundheitsschutzes. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und steigender Belastung ist das ein Punkt, den viele Kolleginnen und Kollegen sehr deutlich benennen.
Unser Hinweis als VLB: Bei allen Veränderungen braucht es transparente Begründungen, klare Übergangsregelungen und eine realistische Einschätzung dessen, was Schule leisten kann, ohne dass die Belastung weiter „unsichtbar“ wächst.
2) Arbeitszeiterfassung: Bremen plant Pilotphase ab 2026/27
Unabhängig von der Deputatslogik gewinnt das Thema Arbeitszeiterfassung an Bedeutung. Hintergrund sind arbeitsschutzrechtliche Anforderungen zur systematischen Erfassung von Arbeitszeiten (auch im Schuldienst).
Das Land Bremen bereitet hierfür ein Pilotprojekt vor: Nach der Erarbeitung rechtlicher und organisatorischer Grundlagen soll die Pilotphase im Schuljahr 2026/27 starten. Ziel ist es, Arbeitszeit (inklusive außerunterrichtlicher Tätigkeiten) praxistauglich abzubilden und daraus Erkenntnisse für Arbeitsorganisation, Gesundheitsschutz und Steuerung zu gewinnen.
Wichtig aus Sicht vieler Kolleginnen und Kollegen:
• Arbeitszeiterfassung muss praktikabel sein (kein Bürokratiemonster).
• Datenschutz und Zweckbindung müssen sauber geregelt sein.
• Es darf nicht um Leistungskontrolle gehen, sondern um Transparenz, Arbeitsschutz und realistische Arbeitsbedingungen.
3) TV-L-Tarifrunde 2026: Nächste Termine im Januar und Februar
Für angestellte Lehrkräfte und Beschäftigte der Länder läuft die TV-L-Tarifrunde. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nennt als nächste Verhandlungstermine:
• 2. Runde: 15./16. Januar 2026
• 3. Runde: 11./12. Februar 2026
Erfahrungsgemäß ist diese Tarifrunde auch für verbeamtete Kolleginnen und Kollegen relevant, weil sich daran häufig politische Diskussionen zur Übertragung auf Besoldung und Versorgung anschließen, allerdings ist das rechtlich und politisch ein eigener Schritt.
4) Wie geht es weiter und was macht der VLB?
Wir behalten die Entwicklungen im Blick und informieren, sobald es konkrete Beschlüsse, Übergangsregelungen oder belastbare Details gibt – insbesondere zu:
• 41-Stunden-Woche / Wochenarbeitszeit im bremischen Beamtenbereich
• Altersermäßigung / Entlastungsregelungen im Schuldienst
• Pilotprojekt Arbeitszeiterfassung (Dienstvereinbarung, Ablauf, Beteiligung)
• TV-L-Tarifrunde und Folgewirkungen
Wenn konkrete Fragen bestehen oder Rückmeldungen aus der Praxis (Was bedeutet das an unserer Schule? Welche Auswirkungen spüren wir schon?), melden Sie sich/meldet euch gern bei uns. Je konkreter Beispiele und Erfahrungen sind, desto besser können wir sie in die Diskussion einbringen.
VLB Bremen
Arbeitszeiterfassung (Land Bremen / Bildung):
https://www.bildung.bremen.de/pilotprojekt-arbeitszeiterfassung-481276
Senats-Info (Pressemitteilung) zur Vorbereitung:
https://www.senatspressestelle.bremen.de/pressemitteilungen/bremen-startet-pilotprojekt-zur-arbeitszeiterfassung-fuer-lehrkraefte-469039
TV-L-Tarifrunde (TdL, offizielle Termine):
https://www.tdl-online.de/tarifrunden/tarifrunde-fuer-die-beschaeftigten-im-oeffentlichen-dienst-der-laender-2026
Bremen: Wochenarbeitszeit 41 Stunden (Dokument/Entwurfskontext):
https://www.rathaus.bremen.de/sixcms/media.php/13/20250923_top_13_Beamtenrechtliche_Vorschriften%20.pdf
Bremen: Einordnung aus Beschäftigten-/Gewerkschaftsperspektive:
https://www.komba-bremen.de/artikel-bre/nein-zur-41-stunden-woche-fuer-bremer-beamtinnen-und-beamten.html
Altersermäßigung (Beispiel: Personalrat-Info / GEW):
https://personalrat.schule.bremen.de/archiv/personalrats-info-06-2025-15362
Arbeitszeitpflicht wächst – ohne Entlastung: Lehrkräfte in Bremen zwischen 41-Stunden-Woche und Wegfall der Altersermäßigung
- Eine extra Stunde pro Woche – von 40 auf 41 Stunden: Der Bremer Senat plant die Erhöhung ohne Lohnausgleich, was auch verbeamtete Lehrkräfte betrifft. Das Deputat bleibt dabei aber gleich – die zusätzliche Stunde betrifft nur außerunterrichtliche Arbeitszeit. Artikel: Ein Schlag ins Gesicht für Beschäftigte
- Starke Kritik seitens GEW und dbb: Diese sehen darin eine Mehrbelastung, die besonders Teilzeitkräfte und ältere Lehrkräfte trifft. Artikel: Auch für Bremer Lehrer eine Stunde mehr
- Altersermäßigung ab 58 Jahren fällt weg: Bisher erhielten Lehrkräfte ab dem 58. Lebensjahr eine Stunde weniger Unterricht – künftig entfällt diese Ermäßigung ersatzlos. Laut einem Bericht des Weser‑Kurier vom 23. Juni 2025 plant der Bremer Senat, die bisherige Unterrichtsermäßigung für ältere Lehrkräfte komplett zu streichen. Damit geht Bremen offenbar weiter als vorherige Überlegungen, bei denen nur eine Reduzierung der Stunden im Raum stand. Einzelheiten sind noch offen. Artikel: Warum ältere Lehrkräfte in Bremen Einschnitte hinnehmen sollen
Mit guter Laune in die unterrichtsfreie Zeit – Eindrücke vom Sommerfrühstück
Strahlender Sonnenschein und gute Laune begleiteten die Teilnehmenden beim Sommerfrühstück des VLB-Ortsverbandes Bremerhaven.
Auf Einladung des Vorstands trafen sich Ruheständlerinnen und Ruheständler in der Gastronomie am Blink.
Bei frisch gebrühtem Kaffee und knusprigen Brötchen entwickelten sich lebhafte Gespräche über alte Zeiten und geplante Ausflüge. Die lockere Atmosphäre und die herzliche Bewirtung trugen entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Nach einem gemütlichen Ausklang verabschiedeten sich alle mit Vorfreude auf kommende Treffen.
Mit diesem Beitrag wünschen wir allen Mitgliedern – ob aktiv im Schuldienst oder bereits im Ruhestand – einen erholsamen Start in die unterrichtsfreie Zeit.
Genießen Sie den Sommer, sammeln Sie Kraft, und lassen Sie es sich gut gehen.
Ihr Vorstand des VLB Bremen/Bremerhaven
Aktuelles
VLB Bremen-Bremerhaven auf der didacta 2026 in Köln
Tarifabschluss TV-L 2026: 5,8 % in drei Stufen – Übertragung auf Beamt:innen jetzt entscheidend
Jahresauftakt 2026: Arbeitszeit, Entlastung, Arbeitszeiterfassung – was kommt auf Lehrkräfte in Bremen zu?
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