Aktuelles

Die Initiative Digitale Bildung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die u. a. den Aufbau einer nationalen Bildungsplattform vorantreiben soll, ist überfällig.  
Für die berufsbildenden Schulen ist es davor allerdings notwendig, dass die 500 Mio. Euro für Lehrerendgeräte aus Bundesmitteln fließen. Die Auswahl der Hard- und Software darf dabei keine Einheitslösung für alle sein, sondern muss passgenau den sehr unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Ausbildungsberufe gerecht werden.

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Die Schulen werden langsam wieder geöffnet. Allerdings hält der zweite Lockdown weiter an und die dritte Infektionswelle scheint sich anzukündigen. Niemand weiß, wie sich die Lage weiterentwickelt – auch und gerade angesichts der virulenten Mutanten.
In den letzten Wochen hat sich der BvLB zum Thema Abschlussprüfungen in Schule und Ausbildung in pandemischen Zeiten in den Medien geäußert.

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Die 500 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die digitalen Endgeräte für Lehrkräfte sind nur ein Anfang. Es darf nicht bei einer einmaligen Investition für die Anschaffung der Geräte bleiben. Es braucht passgenaue Arbeitsgeräte und nicht ein und denselben Modelltyp für alle. Ebenso wichtig sind ein garantierter technischer Support und ein regelmäßiger Austausch der Geräte, um mit der voranschreitenden digitalen Transformation Schritt halten zu können.

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Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen haben je nach Ausbildungsdauer schon bis zu zweieinhalb Jahre Unterricht in Präsenz erfahren und somit ein profundes, prüfungsrelevantes Wissen erworben. Während der Distanzlernphasen, die anfangs eher einem Experimentierlabor glichen, wurde weiteres, wesentliches Wissen vertieft - weil die Berufsbildenden Schulen Vorreiter bei der Digitalisierung waren und sind. Insofern kann in keiner Weise von einem verlorenen Jahrgang gesprochen werden.
Für Joachim Maiß, Bundesvorsitzender des BvLB, ist klar: „Die Abschlussprüfungen sind elementar wichtig für den weiteren beruflichen Werdegang der jungen Menschen nach der Ausbildung und stehen nicht zur Disposition. Bestandene Prüfungen ermöglichen den reibungslosen Start ins Berufsleben. Die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Bildung haben ein Recht darauf, ihre Prüfung ablegen zu können. Dieses Recht ist nicht verhandelbar!“
Ein bedingungsloses Festhalten an Altbewährtem ist nicht zielführend. Gleichsam darf es keine Entwertung der Abschlüsse geben. Es geht um nichts Geringeres, als den jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ebnen. Deshalb darf es hier keine Denkverbote geben. Die Corona-Krise können wir nur gemeinsam bewältigen. Das erfordert von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft, Kooperation, Lösungsorientierung und Flexibilität.

 

Das Corona-Virus hat Deutschland seit einem Jahr im Griff und ist Taktgeber für das gesellschaftliche Leben. Der zweite Shutdown hält an, wurde verschärft und wird vermutlich auch über den 14. Februar hinaus verlängert werden. Niemand weiß, wie sich die Lage weiterentwickelt – auch und gerade angesichts der virulenten Mutanten.

Für den Vorsitzenden des Bundesverbandes der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB), Joachim Maiß, ist klar: „Die Abschlussprüfungen sind elementar wichtig für den weiteren beruflichen Werdegang der jungen Menschen nach der Ausbildung und stehen nicht zur Disposition. Bestandene Prüfungen ermöglichen den reibungslosen Start ins Berufsleben. Die Schülerinnen und Schüler der beruflichen Bildung haben ein Recht darauf, ihre Prüfung ablegen zu können. Dieses Recht ist nicht verhandelbar!“

Fakt ist, dass die Abschlussprüfungen in diesem Jahr vom Gewohnten abrücken werden. Ob es reicht, nur wie im letzten Jahr die Termine bis in die Sommerferien zu verschieben oder aber die Inhalte darüber hinaus in Breite und Tiefe deutlich anzupassen, kann niemand voraussagen. „Deshalb braucht die berufliche Bildung eine klare Strategie, um modifizierte Prüfungsangebote offerieren zu können. Denn anders als 2020 sind wir diesmal nicht von der Pandemie überrascht worden. Hier müssen die dualen Partner, Ausbildungsbetriebe, Kammern und die betroffenen Schulen und Lehrerinnen und Lehrer lösungsorientiert zusammenarbeiten“, sagt Maiß.

Es muss darum gehen, die Qualität der Abschlüsse zu wahren, und zeitgleich die Prüfungen selbst im Extremfall durchführen zu können - das sind die bestimmenden Parameter, die justierbar werden müssen, um lokal den Inzidenzwerten entsprechend handlungsfähig zu bleiben.

„Die Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen haben je nach Ausbildungsdauer schon bis zu zweieinhalb Jahre Unterricht in Präsenz erfahren und somit ein profundes, prüfungsrelevantes Wissen erworben. Während der Distanzlernphasen, die anfangs eher einem Experimentierlabor glichen, wurde weiteres, wesentliches Wissen vertieft - weil die Berufsbildenden Schulen Vorreiter bei der Digitalisierung waren und sind. Insofern kann in keiner Weise von einem verlorenen Jahrgang gesprochen werden“, sagt Maiß.

Jetzt gilt es Wissensbausteine, die in Folge der Pandemie nicht ausreichend behandelt bzw. den Gegebenheiten entsprechend nicht vermittelt werden konnten, auch nicht abzuprüfen. Es kann nur geprüft werden, was vermittelt wurde. Überlegungen, hier die Prüfungsanforderungen in der Tiefe zu beschneiden, ist kontraproduktiv. Stattdessen, sollte den Schülerinnen und Schülern eine breitere Auswahl von Prüfungsaufgaben angeboten werden.

„Für den Fall, dass der Lockdown weiter verschärft wird, die Schulen über den 14. Februar hinaus geschlossen bleiben müssen und möglicherweise bis zum Sommer kein Präsenzunterricht und nicht einmal Wechselunterricht möglich ist, muss dies nicht nur bei den schulischen, sondern auch bei den Kammerprüfungen berücksichtigt werden“, sagt Maiß.

Die Prüfungen könnten durchaus in vielen Bereichen in einem digitalen Format stattfinden. Es gibt nichts, was rechtlich dagegensteht. Die Berufsbildenden Schulen können alternative Bewertungsmöglichkeiten heranziehen. Beispielsweise könnte über die Durchschnittsnote der Lernfelder eine Endnote gebildet werden und so auf eine Abschlussprüfung verzichtet werden.

„Um die Abschlussprüfungen selbst bei extrem hohen Inzidenzfällen oder aber gar bei verhängten Ausgangssperren durchzuführen, lassen sich große Räume bis hin zu Messehallen anmieten. So kann die Qualität der Prüfungen gewährleistet und die Prüfung corona-konform abgenommen werden. An dieser Stelle sollte kein Aufwand gescheut werden. Die Berufsbildner sind zu allen pragmatischen Schritten bereit“, sagt Maiß und betont: „Ein bedingungsloses Festhalten an Altbewährtem ist nicht zielführend. Gleichsam darf es keine Entwertung der Abschlüsse geben. Es geht um nichts Geringeres, als den jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ebnen. Deshalb darf es hier keine Denkverbote geben. Die Corona-Krise können wir nur gemeinsam bewältigen. Das erfordert von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft, Kooperation, Lösungsorientierung und Flexibilität.“

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Der Erkenntnisgewinn schafft Hoffnung: Schulen sind sehr wohl Infektionsherde – und werden es noch lange bleiben. Eine Tatsache, der sich jetzt auch die Kultusminister*innen bei der jüngsten KMK-Konferenz gestellt haben.
Joachim Maiß, BvLB Bundesvorsitzender fordert - nach den heutigen Entscheidungen der Regierungschef*innen der Länder und der Bundeskanzlerin - einen ,Mutanfall‘ der Politik auf allen Ebenen und betont: „Das Virus wird uns noch lange begleiten. Daher ist es notwendig, die differenzierten Modelle, die der Hybridunterricht bietet, nicht als Ausnahme abzunicken.“

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