Aktuelles

Der Erkenntnisgewinn schafft Hoffnung: Schulen sind sehr wohl Infektionsherde – und werden es noch lange bleiben. Eine Tatsache, der sich jetzt auch die Kultusminister*innen bei der jüngsten KMK-Konferenz gestellt haben.
Joachim Maiß, BvLB Bundesvorsitzender fordert - nach den heutigen Entscheidungen der Regierungschef*innen der Länder und der Bundeskanzlerin - einen ,Mutanfall‘ der Politik auf allen Ebenen und betont: „Das Virus wird uns noch lange begleiten. Daher ist es notwendig, die differenzierten Modelle, die der Hybridunterricht bietet, nicht als Ausnahme abzunicken.“

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Schulen zu sicheren Orten für Schüler und Lehrkräfte machen, Schulschließungen vermeiden und die Lebenschancen von Kindern wahren!

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Corona und Schule

Die in den letzten Tagen sich überschlagenden widersprüchlichen Meldungen aus der Behörde lassen einen Kontrollverlust befürchten: Am Freitag letzter Woche wird – wieder einmal – eine Bremer Sonderregelung auf den Weg gebracht, die gut gemeint und schlecht gemacht ist (Wieso fragen die Verantwortlichen nicht einmal die Betroffenen, was sie davon halten?), am Sonntag beschließen die Länderchefs den harten Lockdown mit dem Tenor: Wer immer es kann, soll bitte zu Hause bleiben. Das gilt für alle, die Lage ist ernst. Ach ja, das gilt nicht für die Schulen in Bremen.
Wie bitte?
Entweder beschließt die Regierung und die Landesregierungen einen harten Lockdown, dann bitte auch für den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes, und, soweit möglich, auch für den privaten Bereich, oder man läßt es.

Hier wird in Bremen wieder einmal auf dem Rücken der Beschäftigten, der Schüler und der Ausbildungsbetriebe und der Eltern versucht, es allen Recht zu machen mit dem Ergebnis, ein Chaos anzurichten. Wer am Montag (14.12.20) in den Schulen war, weiß, wovon die Rede ist: Verunsicherte Lehrer versuchen verunsicherten Schülerinnen und Schülern zu erklären, was denn jetzt gilt. Die Schulleitungen sind nicht ansprechbar, weil sie es auch nicht wissen. Die Behörde verweist auf die Coronaregeln: Welche denn bitte?
Wie soll unter diesen Umständen noch ein halbwegs normales Unterrichtsgeschehen stattfinden? Wie (und: Wo?) sollen unsere Schülerinnen und Schüler noch etwas lernen?
Der VLB fordert:
-       Schulschließungen an beruflichen Schulen ab Mittwoch.

-       Statt dessen Distanzunterricht vom 16.-18.12.2020.

-       Vorgezogene Weihnachtsferien am Montag, 21.12.2020.

Für den Vorstand des vlb

Eckhard Friedrichs

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Um die alarmierend hohen Fallzahlen herunter zu bekommen, müssen wir alle mit vereinten Kräften voranschreiten. Maiß appelliert an die Kultusminister, die vielschichtigen Möglichkeiten des Hybridunterrichts nicht auf ein einziges Modell zu reduzieren und dies dann abzulehnen. An beruflichen Schulen werden unterschiedlichste Formen bereits erfolgreich praktiziert. Diese Erfahrungen können wir nutzen,  auch um Planungssicherheit für die nächsten Monate in den Schulen zu schaffen.

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Klassen an beruflichen Schulen teilen und im Wechsel zwischen Präsenz- und Distanz unterrichten, weil es geht und das Infektionsrisiko reduziert.

Um die zweite Infektionswelle zu brechen, soll das gesellschaftliche Leben wieder runtergefahren werden. Der Lockdown light steht vor der Tür. Schulen sollen indes so lange wie es vertretbar ist, offengehalten werden. „Das grundlegende Übel ist, dass die Politik Schule über einen Kamm schert.

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