Corona an beruflichen Schulen: Chaos

Die in den letzten Tagen sich überschlagenden widersprüchlichen Meldungen aus der Behörde lassen einen Kontrollverlust befürchten: Am Freitag letzter Woche wird – wieder einmal – eine Bremer Sonderregelung auf den Weg gebracht, die gut gemeint und schlecht gemacht ist (Wieso fragen die Verantwortlichen nicht einmal die Betroffenen, was sie davon halten?), am Sonntag beschließen die Länderchefs den harten Lockdown mit dem Tenor: Wer immer es kann, soll bitte zu Hause bleiben. Das gilt für alle, die Lage ist ernst. Ach ja, das gilt nicht für die Schulen in Bremen.
Wie bitte?
Entweder beschließt die Regierung und die Landesregierungen einen harten Lockdown, dann bitte auch für den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes, und, soweit möglich, auch für den privaten Bereich, oder man läßt es.

Hier wird in Bremen wieder einmal auf dem Rücken der Beschäftigten, der Schüler und der Ausbildungsbetriebe und der Eltern versucht, es allen Recht zu machen mit dem Ergebnis, ein Chaos anzurichten. Wer am Montag (14.12.20) in den Schulen war, weiß, wovon die Rede ist: Verunsicherte Lehrer versuchen verunsicherten Schülerinnen und Schülern zu erklären, was denn jetzt gilt. Die Schulleitungen sind nicht ansprechbar, weil sie es auch nicht wissen. Die Behörde verweist auf die Coronaregeln: Welche denn bitte?
Wie soll unter diesen Umständen noch ein halbwegs normales Unterrichtsgeschehen stattfinden? Wie (und: Wo?) sollen unsere Schülerinnen und Schüler noch etwas lernen?
Der VLB fordert:
-       Schulschließungen an beruflichen Schulen ab Mittwoch.

-       Statt dessen Distanzunterricht vom 16.-18.12.2020.

-       Vorgezogene Weihnachtsferien am Montag, 21.12.2020.

Für den Vorstand des vlb

Eckhard Friedrichs

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