Tarifabschluss TV-L 2026: 5,8 % in drei Stufen – Übertragung auf Beamt:innen jetzt entscheidend

Für die Beschäftigten der Länder wurde ein Tarifabschluss erzielt: insgesamt 5,8 % mehr Entgelt in drei Stufen bei 27 Monaten Laufzeit. Für Beamtinnen und Beamte ist nun die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung durch das Land entscheidend.

In der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber in Potsdam auf einen Abschluss verständigt. Vorgesehen sind Entgeltsteigerungen in drei Schritten über insgesamt 5,8 % bei einer Laufzeit von 27 Monaten: ab 1. April 2026 +2,8 % (mindestens 100 Euro), ab 1. März 2027 +2,0 % und ab 1. Januar 2028 +1,0 %.

Auch für Auszubildende/dual Studierende ist ein Paket vorgesehen (insgesamt +150 Euro gestuft). Zudem sollen Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit angehoben werden.

Für Beamtinnen und Beamte – und damit für viele Kolleginnen und Kollegen im Schuldienst – ist nun entscheidend, ob und wann das Ergebnis zeit- und inhaltsgleich übertragen wird. Der dbb fordert eine umgehende und flächendeckende Übertragung auf die Beamtenschaft.

Wir bleiben an dem Thema dran und informieren, sobald es zur Übertragung im Land Bremen konkrete Entscheidungen gibt.

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